Neu in Karlsruhe-Hagsfeld

Seit dem 18. Juli 2018 neu vor dem Kretschmar-Huber-Haus in Karlsruhe-Hagsfeld (Schäferstraße). Das imposante Stück durfte ich sägen und hauen im Auftrag der Laurentius-Gemeinde Hagsfeld (Pfarrer Siegfried Weber). CVJM steht bekanntlich für „Christlicher Verein Junger Menschen“ (früher: „Männer“)

Lothar Rumold: CVJM, 2018, Eiche, 70 x 230 x 70 cm

Ausstellung im InfoCenter am Karlsruher Hauptfriedhof

Noch bis zum 29. September 2018 zeige ich im InfoCenter am Karlsruher Hauptfriedhof (Haid-und-Neu-Straße 33) eine Auswahl von Arbeiten, die zwischen 1975 und 2018 entstanden sind. Die Ausstellung ist im Juni geöffnet von Dienstag bis Samstag 10-13 Uhr. Danach Dienstag bis Freitag 10-17 Uhr, Samstag 10-13 Uhr. Auf meine speziell für die Ausstellung eingerichtete Website gelangen Sie, indem Sie hier klicken.

Ein Blick in meine Ausstellung HolzBilder im InfoCenter am Karlsruher Hauptfriedhof.

Zur Ausstellungs-Website

Vergrauen des Holzes

Diese Grabstele aus Eichenholz wurde von mir im Sommer 2014 angefertigt und aufgestellt. Drei Jahre später, im Herbst 2017, bot sich mir dieses Bild: Die Hauptansichtsseite mit dem Namen des Verstorbenen blickt Richtung Süden und ist infolge der relativ starken Sonneneinstrahlung beinahe vollständig vergraut. Noch stärker vergraut ist die nach Westen orientierte, die sogenannte Wetter-Seite. (Bei Karlsruhe kommt der Wind und damit der Regen häufig von Westen.) Mit Blickrichtung Norden ist der Vergrauungsprozess noch nicht so weit fortgeschritten. Am wenigstens vergraut ist das Eichenholz auf der Ostseite.

Was die ästhetische Seite des Verwitterns und Vergrauens angeht – dazu kann man nur sagen: die Geschmäcker sind verschieden (wenn man von ökologischen Überlegungen einmal absieht). Mir gefällt es und einigen Auftraggebern gefiel es auch. Wer das Grau-Werden des Holzes verhindern will (hundertprozentig verhindern lässt sich die Bildung von dunklen Stellen nicht), muss sich für das Lasieren der Oberfläche entscheiden. Die besten Erfahrungen habe ich mit Produkten der Firma Sikkens gemacht.

In meinem Angebotsüberblick finden Sie dieses Grabmal unter Stelen.

Die Hauptansichtsseite mit dem Namen weist nach Süden, die Seite mit dem Schrift-Ornament nach Osten.

Blickrichtung: Süden.

Die Grabmal-Kante weist ungefähr nach Südwesten. Am stärksten vergraut ist die Stele auf der Westseite.

Die Rückseite blickt nach Norden.

Dies ist die Ostseite, hier hat der Vergrauungsprozess (auch nach drei Jahren noch) gerade erst begonnen.

Spuren

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Das Schnitzeisen hinterlässt im Holz Spuren und erzeugt Strukturen. So wird die Arbeit an einem Holzgrabmal immer wieder belohnt durch schöne Ansichten, die ebenso vergänglich sind wie die Wellen- und Strandbilder, denen diese hier ähnlich sieht.

Am Anfang war der Biertisch

Hinter diesen Spitznamen

Tischplatte mit eingekerbten Namen: Hinter diesen Spitznamen der Mitglieder einer Studentenverbindung verbirgt sich womöglich der ein oder andere Minister, Unternehmensführer, Medien-Mann der kommenden Jahrzehnte. Am Biertisch hat, wenn schon nicht alles, so doch vieles angefangen.