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Wie neu

Bei der Renovierung eines grau verwitterten Holzkreuzes wird die verwitterte äußere Schicht des Holzes manuell abgetragen. In der Regel kommt dann bereits in einer Tiefe von etwa 1 mm das frische Holz zum Vorschein und das Grabzeichen sieht wieder aus „wie neu“.

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Kreuz aus Eichenholz bei der Renovierung

 

Der Winter ist vergangen – ist der Winter vergangen?

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Holzgrabmal von B. Rumold, ca. 1989, vor sieben Jahren (Anfang 2008) grundrenoviert.

Gestern habe ich bei mildem, sonnigem Wetter damit begonnen, die von mir betreuten Holzgrabmale zu streichen (ich verwende dazu eine offenporige Holzlasur). Wenn die Grabmale einmal im Jahr (nach kurzer Säuberung) gestrichen werden, sehen sie viele Jahre lang „wie neu“ aus. Verzichtet man auf diese jährliche Maßnahme, muss man damit rechnen, dass sich nach zwei, drei Jahren erste Spuren der Verwitterung zeigen, da die anfänglich aufgetragene Lasur ihre konservierende Wirkung nach und nach verliert.

Dieses Holzrabmal (es steht auf einem der der Karlsruher Stadtteil-Friedhöfe) wurde von meinem Vater Berthold Rumold Ende der 1980er Jahre geschaffen.